Die Provinz – die Nährlösung für Pioniergeist

“Ich weiß, dass ich nichts weiß!”

Zu dieser Erkenntnis gelangte ich gestern wieder einmal – auch bei Carl Laemmle hatte ich seinerzeit ein derartiges Aha-du-hast-ja-keine-Ahnung–Moment –  als ich in der Mediathek von “3sat” auf eine Dokumentation über die “Serranía Celtibérica” stieß.

Nie zuvor hatte ich etwas über diese gebirgige, regenarme und fast menschenleere Region (keltiberisches Bergland) in Spanien gehört, obwohl deren Fläche immerhin fast so groß ist wie jene von Baden-Württemberg und Brandenburg zusammen.

Die Einsamkeit dieser kargen Landschaft faszinierte mich. Ergo las ich mich vergangene Nacht “im Netz” weiter in das Thema ein. 

U.a. fand ich einen Artikel über die wenigen Städte, besser gesagt – weil sie selten mehr als 20.000 Einwohner haben – Städtchen in dieser verlassenen “Ecke” der iberischen Halbinsel. 

Es gehört zu meinen vielen Obsessionen, auf Wikipedia nachzulesen, welche mehr oder weniger berühmten “Söhne und Töchter der Stadt” jeweils entstammen.

Und siehe da – Deja vu! – aus einer dieser Kleinstädte kam ein Pionier des frühen Films, der hierzulande außer in Fachkreisen nur wenigen Menschen bekannt sein dürfte. 

Grund genug, um an dieser Stelle diesen – im wahrsten Sinne des Wortes – Filme-Macher vorzustellen und …

… eigentlich ein guter Anlaß, um die STREIFENKISTE endlich aus ihrem langen Dornröschen-Schlaf zu erwecken.

Herzlichst 

Ihr 

Ewald Wildtraut M.A. Text  | Konzepte